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Stammtischbericht: Austausch über den Ukraine Krieg mit Kathrin Anklam-Trapp

Veröffentlicht am 09.04.2022 in Aktionen
 

Unser Erster Stammtisch zum Thema: „Austausch über den Ukraine Krieg mit Kathrin Anklam-Trapp“, war nach langer Pandemie Zeit des Zurückhaltens ein sehr gelungener Abend, voll mit guten Diskussionspunkten und Erfahrungsaustausch als auch Informationen direkt aus erster Hand von unserer Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp (MdL).

Wir sind ihr sehr dankbar, dass Sie sich trotz ihres vollen Terminkalenders und Terminüberschneidungen an diesem Abend die Zeit für uns genommen hat.

Wir erfuhren, dass in RLP die Solidarität mit den Flüchtlingen aus der Ukraine sehr groß ist und viele Menschen Flüchtlinge bei sich aufnehmen.

in diesen Tagen wird der Landeshaushalt in RLP verabschiedet, davon sind 20 MIO € für die Kommunen vorgesehen, um für die Herausforderungen wie Unterkunft und Versorgung eine direkte Unterstützung des Landes zu erhalten. RLP leistet dabei überdurchschnittliche humanitäre Hilfe. In Vallendar bei Koblenz sind Flüchtlinge mit besonderen Bedarfen angekommen, Menschen mit Behinderungen werden dort in Einrichtungen gut versorgt, an den Schwächsten zeigt sich der Umgang mit dem Menschen.

Die Zahl der zu erwartenden Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern wird derzeit auf ca. drei Millionen geschätzt, wobei es sehr viel mehr sein können, je nach Dauer und weiterer Brutalität des Krieges von Vladimir Putin.

Dieser völlig irrationale, menschenverachtende und völkermordende Krieg mitten in Europa, spielt sich fast unmittelbar in unserer Nähe ab, nur weil ein egozentrischer Machthaber sich beweisen will. In seinem Land werden Meinungsfreiheit sowie die Menschenrechte unterdrückt und die Bevölkerung bewusst in dem Glauben gelassen, dass der Einmarsch in die Ukraine gerechtfertigt sei.

Es erinnert fast schon an die Anfänge des 2. Weltkrieges, nur mit dem Unterschied, wenn einer auf den roten Knopf der Atomwaffe drückt, dann nichts mehr von uns übrig bleibt.

Diese Gefahr schwebt über uns und es wurden von Erinnerungen an die Erlebnisse unserer Eltern/Großeltern berichtet. Damals hatte auch keiner zu den Anfängen an solch einen ausufernden und vernichtenden Krieg gedacht.

Wir können nur beten und hoffen, dass sich die Lage in naher Zukunft beruhigt und die Verantwortlichen zur Besinnung kommen.

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